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Schule und dann?

Vorbereitung auf das Arbeitsleben und Hilfen zur Lebensplanung

 

Durchführung von Betriebspraktika


Alle Schülerinnen und -schüler der Berufsorientierungsstufe (BO) absolvieren pro Schuljahr ein Betriebspraktikum zur Berufsorientierung. Dieses Betriebspraktikum wird in der Regel wie folgt organisiert:


1. Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

1.1. Es gibt im Kreis Groß-Gerau drei Zweigstellen der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) Rhein-Main, denen die SuS je nach Wohnort zugewiesen werden: in Rüsselsheim-Königstädten, in Biebesheim und in Mörfelden.
1.2. Die SuS arbeiten dort entweder im Berufsbildungsbereich oder in einer Arbeitsgruppe im Produktionsbereich.
1.3. Wege:
1.3.1. Praktikantinnen und Praktikanten der einzelnen Werkstätten werden nach Möglichkeit mit den WfbM-Bussen gefahren. Wenn dies nicht möglich ist, wird die Fahrt von den Erziehungsberechtigten organisiert.
1.3.2. Auch eine selbstständige Bewältigung des Arbeitsweges zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV ist möglich.
1.4. Arbeitszeit: Die Arbeitszeit entspricht der regulären WfbM-Arbeitszeit.


2. Tagesförderstätten

2.1. Für umfassend beeinträchtigte SuS gibt es zwei Tagesförderstätten, die den Werkstätten in Biebesheim und in Königstädten angegliedert sind.
2.2. In der Tagesförderstätte in Königstädten kommen die SuS mit den Schulbussen, gehen von der Schule aus mit ihren Betreuerinnen in die Tagesförderstätte und kommen rechtzeitig zum Ende der Schulzeit zurück in die Schule, um von dort aus mit dem Schulbus nach Hause zu fahren.
2.3. In der Tagesförderstätte in Biebesheim werden die SuS nach Möglichkeit mit den Werkstattbussen befördert, ihre Anwesenheitszeit dort entspricht demnach der regulären Anwesenheitszeit in der Tagesförderstätte. Eine zusätzliche individuelle Betreuung von Seiten der Schule kann in der Regel nicht gestellt werden.
2.4. Bei Bedarf bzw. Interesse kann ein Praktikum auch in der Tagesstätte der Nieder-Ramstädter Diakonie in Mörfelden-Walldorf oder der Tagesförderstätte der Heilpädagogischen Einrichtung (HPE) in Riedstadt erwogen und geplant werden.


3. Betriebspraktika außerhalb der WfbM

3.1. Möglich ist auch die Durchführung von Betriebspraktika außerhalb der WfbM, z.B. im Einzelhandel, bei Städtischen Betriebshöfen, in handwerklichen Betrieben, in einem Altenheim etc.
3.2. Ein Betriebspraktikum in einem solchen ‚Freien Betrieb’ setzt voraus, dass die Schülerin/der Schüler (evtl. gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten) einen geeigneten Praktikumsplatz ausfindig macht und Adresse des Betriebs, Telefonnummer und Ansprechpartner an den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin übermittelt werden. Voraussetzung ist ein vorheriger persönlicher Kontakt zum Betrieb mit der Anfrage, ob ein Betriebspraktikum möglich ist. In Zusammenarbeit von Klassenleitung, Praktikumsleitung und Betrieb können dann die entsprechenden organisatorischen und rechtlichen Bedingungen geschaffen werden.
3.3. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass der Arbeitsweg möglichst selbstständig bewältigt werden kann bzw. von den Erziehungsberechtigten organisiert wird.

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie bitte den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin an.


In kürze finden Sie hier Praktikumsberichte von Schülern.

 
Informationsabend für die Erziehungsberechtigen mit dem Thema "Schulabschluss – und was kommt danach"?

Alle zwei Jahre organisieren die Lehrerinnen und Lehrer der Werkstufenklassen für die Erziehungsberechtigten der Werkstufenschülerinnen und -schüler und interessierte Erziehungsberechtigte der Hauptstufenschülerinnen und -schüler einen Informationsabend mit Vertretern von Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) Tagesförderstätte Wohnheim Berufsschule Agentur für Arbeit zum Thema ‚Schulabschluss – und was kommt danach?’ An diesem Informationsabend werden die einzelnen Institutionen vorgestellt, die Erziehungsberechtigten können sich einen Eindruck von den verschiedenen Institutionen verschaffen, Fragen stellen und Kontaktadressen erhalten. Auf dieser Basis können sie dann für einen späteren Zeitpunkt Einzelberatungs- und -besichtigungstermine vereinbaren.

 
Kontakt zur Agentur für Arbeit zur Regelung der Kostenübernahme

Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, die möglicherweise zur Schulentlassung anstehen, müssen rechtzeitig Kontakt mit dem zuständigen Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit aufnehmen. Dies ist vor allem zur Regelung der Kostenübernahme für die Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder für eine andere Maßnahme wichtig. Hierfür richtet die Agentur für Arbeit Darmstadt an ein bis zwei Vormittagen (voraussichtlich im Februar/März) in den Räumen der Helen-Keller-Schule während der Schulzeit Sprechzeiten an. Zu diesem Gespräch ist die Anwesenheit der Erziehungsberechtigten und der jeweiligen Schüler zwingend notwendig. Wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, kann die Anträge nur in der Agentur für Arbeit in Darmstadt stellen. Für Schülerinnen und Schüler aus Walldorf-Mörfelden ist die Agentur für Arbeit in Frankfurt zuständig. Daher müssen diese sich direkt dorthin wenden. Die Telefonnummer des Service-Centers ist 01801/555111. Falls sich im Verlauf des Schuljahres herausstellt, dass eine Schülerin/ein Schüler die Schule doch noch ein weiteres Jahr besuchen wird, so braucht dieser Besuch bei der Agentur für Arbeit im nächsten Jahr in der Regel nicht wiederholt zu werden.

 

Informationsabende zu spezifische Fachthemen

In den Jahren, in denen die Veranstaltung ‚Schulabschluss – und was kommt danach?’ nicht stattfindet, soll jeweils ein Informationsabend zu einem anderen relevanten Thema angeboten werden. Dann könnte z.B. eine fachkundige Person zum Thema ‚Betreuungsrecht’ oder ‚Persönliches Budget’ referieren bzw. Fragen beantworten.

Helen-Keller-Schule
Elsa-Brändström-Allee 11
65428 Rüsselsheim-Königstädten

 

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